
Wie wohngesund ist Parkett wirklich?
Es gibt Böden, die nicht nur optisch überzeugen, sondern spürbar Einfluss auf das Wohnklima nehmen. Echtholzparkett gehört dazu. Holz reguliert Feuchtigkeit, wirkt antistatisch und schafft eine Atmosphäre, die sich ruhig und ausgeglichen anfühlt. Die natürliche Beschaffenheit des Materials trägt viel dazu bei, dass Räume harmonisch wirken – ein Effekt, der seit Jahren in der Innenarchitektur geschätzt wird.
Parkett ist damit nicht nur ein ästhetisches Gestaltungselement, sondern auch ein funktionaler Bestandteil gesunder Wohnräume. Die Struktur des Holzes, die gewählte Oberfläche und das Verlegemuster beeinflussen, wie sich ein Raum anfühlt und wie stabil das Klima darin bleibt.
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Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste vorab zusammengefasst
- Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit und fördert ein ausgeglichenes Raumklima
- Parkett wirkt antistatisch und reduziert die Staubbelastung im Raum
- Geölte Oberflächen unterstützen die natürliche Offenporigkeit des Holzes
- Verlegemuster beeinflussen die Wahrnehmung von Ruhe, Struktur oder Bewegung
- Ein stabiler Mehrschichtaufbau sorgt für wohngesundes Verhalten über viele Jahre
Worum geht es in diesem Artikel?
Der Artikel zeigt, wie Parkett das Raumklima stabilisiert, warum Holz antistatisch wirkt und welche Rolle Verlegemuster für ein wohngesundes Umfeld spielen.
Holz und Raumklima – ein natürlicher Ausgleich
Durch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben – unterstützt von offenporig geölten Oberflächen – trägt das natürliche Material zu einem spürbar stabilen und ausgeglichenen Raumklima bei.
Holz reagiert auf seine Umgebung. Es nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab – ein Vorgang, der sanft und kontinuierlich erfolgt. Dadurch bleibt das Raumklima stabiler, selbst wenn die Luft im Winter trockener wird oder im Sommer etwas Feuchte hinzukommt.
Offenporige, geölte Oberflächen unterstützen diesen Effekt, weil das Holz in seiner natürlichen Atmungsaktivität bleibt. Ein wesentlicher Vorteil: Das Material reagiert gleichmäßig und dämpft schnelle Schwankungen ab. Genau dieser Puffer sorgt für ein Wohngefühl, das viele Menschen als angenehm wahrnehmen.
Antistatik und Luftreinheit – ein leiser Vorteil im Alltag
Dank seiner antistatischen Eigenschaften zieht Parkett kaum Staub an, bleibt dadurch luftrein und leicht zu reinigen – ein Vorteil, der sich in allen Räumen und bei jedem Verlegemuster gleichermaßen zeigt.
Parkett lädt sich nicht elektrostatisch auf. Dieser einfache physikalische Vorteil trägt spürbar zu einer klaren Raumluft bei: Staub wird weniger angezogen und bleibt nicht in der Schwebe.
Das hilft besonders in Räumen, die täglich genutzt werden – etwa Wohnbereiche, Büros oder Kinderzimmer. Auch die Reinigung geht leichter von der Hand, da Staub und Partikel nicht an der Oberfläche haften. Dieser Effekt ist unabhängig von Holzart oder Verlegemuster und zeigt sich sowohl bei Landhausdielen als auch bei Fischgrät oder Schiffsboden.
Verlegemuster und Wirkung – Ruhe, Bewegung oder Präzision
Das Verlegemuster prägt die räumliche Wirkung und damit das gesamte Raumgefühl, auch wenn es die Wohngesundheit nicht direkt beeinflusst.
Parkett bietet unterschiedliche Strukturen, die nicht nur gestalterisch, sondern auch atmosphärisch eine Rolle spielen. Die Wirkung eines Raumes verändert sich, je nachdem, ob sich das Auge an klaren Linien oder an rhythmischen Mustern orientieren kann. In der folgenden Übersicht wird sichtbar, wie verschiedene Parkettstrukturen jeweils ihre eigene Wirkung im Raum entfalten, von ruhigen Landhausdielen bis zu lebendigem Schiffsboden.
| Struktur | Wirkung im Raum |
| Landhausdiele | ruhig, weit, harmonisch |
| Fischgrät | bewegt, klassisch, architektonisch |
| Französisches Fischgrät | präzise, geometrisch, markant |
| Schiffsboden | lebendig, strukturiert, vielseitig |
Landhausdielen wirken großzügig und klar. Fischgrät erzeugt Bewegung und passt besonders gut in repräsentative Räume. Französisches Fischgrät wirkt geordnet und bildet starke Linien. Schiffsboden bringt Lebendigkeit in Räume, ohne unruhig zu wirken.
Diese Muster beeinflussen nicht direkt die Wohngesundheit – sie prägen aber, wie luftig, strukturiert oder ruhig ein Raum wahrgenommen wird. Und genau diese gestalterische Komponente ist Teil eines gesunden Raumgefühls.
Oberflächen – Einfluss auf Atmosphäre und Klimaverhalten
In der Wahl der Oberfläche zeigt sich, wie Parkett Atmosphäre und Mikroklima prägt, da geölte, gebürstete oder matte Varianten jeweils eigene klimatische und ästhetische Effekte erzeugen.
Die Verarbeitung der Oberfläche entscheidet mit darüber, wie natürlich der Boden auf Klimaeinflüsse reagiert.
- Geölte Oberflächen lassen das Holz offenporig und fördern den Feuchtigkeitsaustausch.
- Gebürstete Varianten verstärken die Maserung und sorgen für eine angenehm natürliche Haptik.
- Matte Ausführungen bringen Ruhe in den Raum, da sie Lichtreflexe reduzieren.
Diese Merkmale beeinflussen nicht nur die Optik, sondern auch das Mikroklima direkt über dem Boden – ein Bereich, der für das Wohnempfinden oft unterschätzt wird.

Mehrschichtaufbau – Stabilität als Grundlage
Moderne Mehrschichtkonstruktionen stabilisieren die Holzlagen, sorgen für ein ruhigeres Verhalten bei Feuchtigkeitsschwankungen und bilden damit eine oft unterschätzte Grundlage für wohngesundes Parkett.
Ein wohngesunder Boden zeigt langfristig ein ausgeglichenes Verhalten. Moderne Mehrschichtkonstruktionen tragen dazu bei, weil sich die Holzlagen gegenseitig stabilisieren und Bewegungen kontrolliert ablaufen.
Dadurch bleibt das Parkett ruhiger, auch wenn Jahreszeiten wechseln oder die Luftfeuchtigkeit schwankt. Entscheidend ist, dass die Konstruktion zur gewählten Holzart und zur späteren Nutzung passt – ein Punkt, der beim Thema Wohngesundheit häufig unterschätzt wird.
Luftfeuchtigkeit – Orientierung für ein stabiles Wohnklima
Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent sorgt dafür, dass Parkett ruhig arbeitet, formstabil bleibt und dank seiner verzögerten Reaktion das Wohnklima harmonisch ausgleicht.
Parkett fühlt sich bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent am wohlsten. In diesem Bereich arbeitet das Holz ruhig, bleibt formstabil und unterstützt ein ausgeglichenes Klima.

Die Grafik zeigt, wie Holz je nach Luftfeuchtigkeit reagiert: Unter 40 % gibt es Feuchte ab, zwischen 40 und 60 % bleibt es stabil und über 60 % nimmt es vermehrt Feuchte auf.
Das Holz reagiert nie abrupt, sondern mit zeitlicher Verzögerung – ein natürlicher Puffer, der Innenräume harmonisiert.
Wohngesundheit beginnt beim Material. Echtholz schafft ein Umfeld, das auf natürliche Weise stabil wirkt – ohne Technik, ohne Tricks. Parkett ist nicht nur ein Boden, sondern ein Beitrag zur Qualität des Wohnens.
GF Hannes Schantl
Fazit
Parkett zählt zu den Materialien, die ein gesundes Wohnumfeld nachhaltig unterstützen. Seine Fähigkeit, Feuchtigkeit auszugleichen, seine antistatische Oberfläche und die natürliche Ruhe des Materials tragen zu einem Raumklima bei, das stabil und angenehm wirkt. Hinzu kommt die gestalterische Vielfalt von Landhausdielen, Fischgrät, französischem Fischgrät und Schiffsboden, die jeden Raum stilistisch prägen können.
Ein hochwertiger Aufbau und die passende Oberflächenbehandlung sorgen dafür, dass Parkett seine wohngesunden Eigenschaften über viele Jahre hinweg behält – dezent, beständig und mit einer Wirkung, die man im Alltag spürt.
Interessante Produkte:
Scheucher Multiflor 700

